Amanda hatte gestern Geburtstag! Ich widme ihr einen Post, denn ich bin Gott unglaublich dankbar, dass ich mit ihr Afrika/ Kenya erleben darf! DANKE!
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr. Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und Hoffnung zu geben. Jeremia 29,11
Samstag, 27. Oktober 2012
John... mein Licht!
John ist ein ganz wunderbarer Mann. Ihm haben wir diese Woche "Auf- Wiedersehen" gesagt. John teilt sich seine Lehmhütte mit seinen Tieren ( Kühe, Hühner, Hunde und Katzen). Er war sehr krank. Hatte neben AIDS auch noch eine bestimmte Form von Krebs, welchen er besiegt hat. Wir besuchen ihn schon lange... und ich muss Euch ganz ehrlich sagen, John Ongus ist mir ein unglaubliches Licht gewesen und er wird ein Licht bleiben, denn er hat Jesus in seinem Herzen... und wie! Diese Freude und dieser Frieden... unbeschreiblich schön!
Magret, eine starke Frau!
Freitag, 26. Oktober 2012
Rose...
Rose ist eine junge Frau. Durch Tuberkulose im Rückenmark kann sie seit über einem Jahr nicht mehr laufen. Rose liegt den ganzen Tag vorm Haus auf ihrer Matte... Dies ist auch der Ort wo wir uns jede Woche mit ihr treffen. Rose ist traurig... Ihr macht es sehr zu schaffen, dass sie nicht mehr laufen kann. Doch sie trainiert. Jede Woche hat sie dreimal Physiotherapie.Vor zwei Wochen kam ihr Mann, und nahm ihren Sohn mit zu seiner Familie. Ihr Mann, der nicht mehr mit ihr zusammen lebt sagte nur, dass sie in diesem Zustand nicht gut für den Sohn sorgen kann. Nun lebt der Sohn getrennt von seiner Mama. Der Sohn ist auch positiv. Doch der Vater möchte nicht, dass er die lebenswichtigen Medikamente nimmt. Jetzt hoffen und beten wir, dass der Vater weise handelt und es dem Sohn gut geht. Rose will kämpfen und dass kann ich sehen... Sie kämpft für ihr Leben und dass ihres Sohnes!
Wir schneiden Grimassen :) und haben Spass für Augenblicke...und freuen uns an solchen Dingen...
in der doch oft nicht einfachen Welt...
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Ein Paar Schuhe...
Eines Nachmittags... es war am Regen, jeder versuchte sich irgendwo unterzustellen. Amanda, Matthew und ich waren einkaufen und liefen durch eine Einkaufspassage. Amanda sah Samuel zuerst. Er saß auf dem Boden... Samuel war gerade dabei sich aufzurichten, er kämpfte mit seinen Gehstöcken... um ihn herum, viele Menschen doch keiner zeigte Interesse. Wir gingen zu ihm hin und halfen ihm auf... Im gleichen
Augenblick fing Samuel an zu weinen und sagte, dass der Herr uns segnen soll. Er war so überrascht. Als ich auf den Boden zu seinen Füßen schaute... sah ich kaputte, entzündete Füße. Offene Wunden und Schuhe die
mit Bänden zusammen gehalten wurden. Wir verabredeten uns mit Samuel ein weitere Male. Wir reinigten seinen Wunden... die Füße sehen aus, als hätte auch er Lebra. Aber so genau können wir es nicht sagen. Amanda geht jetzt mit ihm regelmäßig ins Krankenhaus. Eines Nachmittages kam Samuel uns besuchen. Wir haben hier ein paar Schuhe im "Lager" zum verschenken. Und an diesem Nachmittag bekam Samuel eines dieser Paare... Wovon er nichts wusste.Ich glaube ja daran, dass Bilder mehr als Worte sagen...
Freitag, 28. September 2012
Veränderungen in dem Leben eines kleinen Jungen
Erinnert ihr Euch noch an dieses Bild, was ich vor 4 Wochen gepostet habe? Ich sah einen kleinen verwahrlosten Jungen, der kaum zu Essen hatte, kaum Liebe bekommen hat und eigentlich sich selbst überlassen wurde. Ein Junge dessen Augen leer waren.
Jetzt sehe ich einen Jungen, dessen Augen gefüllt sind, mit Leben. Ich sehe einen Jungen, der anfängt zu reden und zu singen. Der körperlichen Kontakt zu lässt und mit mir spielt.
Ich sehe einen Charles, der wieder lachen kann!
Als wir Charles gefunden haben, konnten wir ihn in ein Kinderkrankenhaus bringen. Dort haben wir drei Wochen mit ihm verbracht. Er ist in einem Ernährungsprogramm für unterernährte Kinder. Welches wir jetzt ambulant besuchen. Der Weg ist noch nicht zu Ende. Charles braucht noch Zeit zum "gesund werden". Und wir suchen für nach wie vor für Charles eine Familie, die ihn aufnehmen kann und ihn versorgt und Liebe schenkt. Denn die Großmutter, die wir probieren zu integrieren/ und zu unterstützen, hat aufgegeben.
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