Freitag, 26. Oktober 2012

Rose...

Rose ist eine junge Frau. Durch Tuberkulose im Rückenmark kann sie seit über einem Jahr nicht mehr laufen.    Rose liegt den ganzen Tag vorm Haus auf ihrer Matte... Dies ist auch der Ort wo wir uns jede Woche mit ihr treffen. Rose ist traurig... Ihr macht es sehr zu schaffen, dass sie nicht mehr laufen kann. Doch sie trainiert. Jede Woche hat sie dreimal Physiotherapie.Vor zwei Wochen kam ihr Mann, und nahm ihren Sohn mit zu seiner Familie. Ihr Mann, der nicht mehr mit ihr zusammen lebt sagte nur, dass sie in diesem Zustand nicht gut für den Sohn sorgen kann. Nun lebt der Sohn getrennt von seiner Mama. Der Sohn ist auch positiv. Doch der Vater möchte nicht, dass er die lebenswichtigen Medikamente nimmt. Jetzt hoffen und beten wir, dass der Vater weise handelt und es dem Sohn gut geht. Rose will kämpfen und dass kann ich sehen... Sie kämpft für ihr Leben und dass ihres Sohnes! 


Wir schneiden Grimassen :) und haben Spass für Augenblicke...und freuen uns an solchen Dingen...
 in der doch oft nicht einfachen Welt...



                                                                  Rose´s Ausblick...

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Ein Paar Schuhe...

Eines Nachmittags... es war am Regen, jeder versuchte sich irgendwo unterzustellen. Amanda, Matthew und ich waren einkaufen und liefen durch eine Einkaufspassage. Amanda sah Samuel zuerst. Er saß auf dem Boden... Samuel war gerade dabei sich aufzurichten, er kämpfte mit seinen Gehstöcken... um ihn herum, viele Menschen doch keiner zeigte Interesse. Wir gingen zu ihm hin und halfen ihm auf... Im gleichen
Augenblick fing Samuel an zu weinen und sagte, dass der Herr uns segnen soll. Er war so überrascht. Als ich auf den Boden zu seinen Füßen schaute... sah ich kaputte, entzündete Füße. Offene Wunden und Schuhe die
mit Bänden zusammen gehalten wurden. Wir verabredeten uns mit Samuel ein weitere Male. Wir reinigten seinen Wunden... die Füße sehen aus, als hätte auch er Lebra. Aber so genau können wir es nicht sagen. Amanda geht jetzt mit ihm regelmäßig ins Krankenhaus. Eines Nachmittages kam Samuel uns besuchen. Wir haben hier ein paar Schuhe im "Lager" zum verschenken. Und an diesem Nachmittag bekam Samuel eines dieser Paare... Wovon er nichts wusste.Ich glaube ja daran, dass Bilder mehr als Worte sagen... 






Freitag, 28. September 2012

Christs Hope Trainingswoche

wir sind kreativ.

Austin und seine Mädels




Spass im Regen

Amanda, Hailey und ich.



Veränderungen in dem Leben eines kleinen Jungen

Erinnert ihr Euch noch an dieses Bild, was ich vor 4 Wochen gepostet habe? Ich sah einen kleinen verwahrlosten Jungen, der kaum zu Essen hatte, kaum Liebe bekommen hat und eigentlich sich selbst überlassen wurde. Ein Junge dessen Augen leer waren. 

Jetzt sehe ich einen Jungen, dessen Augen gefüllt sind, mit Leben. Ich sehe einen Jungen, der anfängt zu reden und zu singen. Der körperlichen Kontakt zu lässt und mit mir spielt. 
Ich sehe einen Charles, der wieder lachen kann! 






 Als wir Charles gefunden haben, konnten wir ihn in ein Kinderkrankenhaus bringen. Dort haben wir drei Wochen mit ihm verbracht. Er ist in einem Ernährungsprogramm für unterernährte Kinder. Welches wir jetzt ambulant besuchen. Der Weg ist noch nicht zu Ende. Charles braucht noch Zeit zum "gesund werden". Und wir suchen für nach wie vor für Charles eine Familie, die ihn aufnehmen kann und ihn versorgt und Liebe schenkt. Denn die Großmutter, die wir probieren zu integrieren/ und zu unterstützen, hat aufgegeben.


Das zweite Baby Mary ist in Kenya/Kisumu geboren



Samstag, 25. August 2012

Freude und Leid...




Wir haben Samuel gefunden in einem Zustand der dem Tod wohl näher war als dem Leben. Er war total abgemagert. Seine Hütte war ein Hüttchen mit vielen großen Löchern und das Gras stand hoch. Samuel ist HIV positiv und dazu hat er noch Lepra. Seine Füße und Hände sind gezeichnet von der Krankheit. Er ist seit knapp drei Monaten in unserem Programm. Wir haben ihn in eine LepraKlinik bringen können, doch die haben ihm nicht helfen können.Somit haben wir uns um die Wundversorgung gekümmert und ihn wöchentlich besucht. Als ich ihn diese Woche Donnerstag besucht habe war ich total überrascht und Freude erfüllte mich. Samuel begrüßte uns strahlend vor seiner Hütte. Seine Hütte ist nun eine wirkliche Hütte. Ohne Löcher. Samuel ist nicht mehr der Samuel wie ich ihn kennen gelernt habe. Er ist so stark, hoffnungsvoll und zufrieden. Glücklich und dankbar über dass, was in seinem Leben passiert ist.


Direkt nach dem Besuch von Samuel rief uns eine Nachbarin. Es war eine alte Frau. Sie brachte uns zu ihrem Haus. Sie bat uns um Hilfe, denn sie sei nicht in der Lage irgend etwas tun zu können. Ihr Gesicht gibt uns ein kleinen Einblick in ihre Gesichte. Narben, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. Ihre Tochter ist an den Folgen von AIDS gestorben und nun ist sie verantwortlich für zwei Kinder. Sie erzählte uns, dass sie Alkohol trinkt, weil sie nicht zusehen möchte, wie die Kinder sterben.

Vor dem Haus fanden wir Charles. Eines der beiden Kinder. Total verwahrlost und abgemagert. Charles klammerte sich an das Bein unseres Leiters und wollte es garnicht mehr los lassen. Als wir uns unterhielten, was wir tun können um ihm und seiner Familie zu helfen... gaben wir ihm etwas zu Essen. Die kleine Katze kam hinzu und bettelte.Ein Bild von zwei "Kinder" die um "das Überleben kämpfen". Da es keinen Menschen gibt der Charles in ein Krankenhaus begleiten kann, werden wir am Montag mit ihm  in Kisumu zu einem Krankenhaus fahren. Wir hoffen das man ihm helfen kann und dass sich vielleicht jemand findet, der sich langfristig um ihn und seinen Bruder kümmern kann.
Bitte betet für Charles, seinen Bruder und seine Oma! Betet um Heilung und um Hilfe.


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Freitag, 24. August 2012

Zambia








Daniel, Bekki und Ich 





Sofré Village












Bananen




Catrin und Ich

Miri, ich, Marcus 

 Die zwei Wochen Zambia waren unglaublich schön. Ich habe durch Catrin ein wenig OM ( Operation Mobilisation) in Zambia kennen lernen dürfen. Mit Daniel, Bekki, Andrew und Susan haben wir einen Arbeitsbreich am Lake Tanganyika besucht. Dort haben wir 5 Tage verbracht. Das wohl abenteuerlichste und schönste war der Besuch im Sofrè Village. Dort sind wir zwei Stunden mit dem Boot hingefahren und haben einen Tag und eine Nacht verbracht. Für die Kinder, die uns nicht mehr los lassen wollten waren wir wohl etwas ganz besonderes. Wir haben in Zelten geschlafen und ich habe noch nie die Sterne so klar gesehen wie in dieser Nacht. An meinem letzten Wochenende waren Catrin und ich dann noch auf eine Hochzeit eingeladen. Die Sambianer können tanzen :) .
Ich bin dankbar für all die Dinge die ich erlebt habe und dafür, dass ich in Sambia sein durfte. Ein Geschenk!
Zudem habe ich ohne Probleme mein weiteres Visa in Kenya bekommen.